Zuhörhund Amy – tiergestützte Intervention

Was ist TGI?

Was ist ein Zuhörhund?

Ein Zuhörhund hört geduldig zu, ohne zu bewerten, zu korrigieren oder ungeduldig zu werden. Besonders beim Vorlesen kann die ruhige Anwesenheit eines Hundes dabei helfen, Anspannung abzubauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Der Hund ersetzt dabei keine pädagogische oder therapeutische Fachkraft. Er begleitet die Situation als speziell vorbereitetes und geeignetes Tier innerhalb eines verantwortungsvoll geplanten Einsatzes.

Amy zeichnet sich besonders durch ihr ausgeglichenes, freundliches und menschenbezogenes Wesen aus. Sie kann ruhig anwesend sein, Nähe anbieten und zugleich entspannt warten – Eigenschaften, die für einen Zuhör- und Besuchshund besonders wertvoll sind.

Mögliche Einsätze

Einsätze mit Amy können nach vorheriger Absprache beispielsweise in folgenden Bereichen stattfinden:

  • Vorlesesituationen mit Grundschulkindern
  • Schulen, Büchereien oder Lernförderangebote
  • soziale und pädagogische Einrichtungen
  • Besuchssituationen für Menschen, die von der ruhigen Anwesenheit eines Hundes profitieren
  • individuell abgestimmte Einzel- oder Kleingruppentermine

So läuft eine Anfrage ab

Jeder Einsatz wird individuell besprochen und auf die beteiligten Menschen, die Räumlichkeiten und Amy abgestimmt. Dabei klären wir unter anderem:

  • Ziel und gewünschter Rahmen des Einsatzes
  • Alter und Anzahl der Teilnehmenden
  • Dauer und Häufigkeit
  • geeignete Räumlichkeiten
  • Allergien, Ängste oder andere Besonderheiten
  • Rückzugsmöglichkeiten für Amy
  • organisatorische Bedingungen und gegebenenfalls anfallende Kosten

 

Sie interessieren sich für einen Einsatz mit Zuhörhund Amy?
Schreiben Sie uns gerne, in welchem Rahmen Sie sich einen Einsatz vorstellen. Wir melden uns anschließend für ein persönliches und unverbindliches Vorgespräch.

Ablauf eine möglichen Einsatzes

Ablauf

Erstes Kennenlernen

 

Amys Wohlbefinden hat Vorrang

Amy arbeitet nicht einfach auf Abruf. Jeder Einsatz muss zu ihrer aktuellen Verfassung, ihrem Temperament und ihren Bedürfnissen passen. Ausreichende Pausen, freiwillige Kontaktaufnahme, Rückzugsmöglichkeiten und eine angemessene Einsatzdauer sind für uns selbstverständlich.

Zeigt Amy Anzeichen von Müdigkeit, Stress oder Unwohlsein, wird der Einsatz angepasst oder beendet. Das Wohlbefinden aller Beteiligten – insbesondere auch des Hundes – steht immer an erster Stelle.

Ausbildung und erfolgreicher Abschluss

Die wichtigsten Ausbildungsinhalte umfassen:

  • Grundlagen der tiergestützten Intervention: Erlerne die Prinzipien und die Bedeutung der tiergestützten Arbeit in verschiedenen sozialen und therapeutischen Kontexten.

  • Fachwissen für den jeweiligen Einsatzbereich: Vermittlung spezifischen Wissens zu den Bereichen Therapie, Schule und Besuchseinsätze, um optimal auf die verschiedenen Bedürfnisse der Klienten eingehen zu können.

  • Verhalten und Kommunikation von Hunden: Lerne, wie Hunde kommunizieren und wie du diese Kommunikation gezielt in der Intervention nutzen kannst.

  • Rechtliche und ethische Grundlagen: Ein umfassender Überblick zu den relevanten rechtlichen Bestimmungen sowie den ethischen Standards der tiergestützten Arbeit.

  • Praxistraining mit Hunden: Konkrete Übungen und praktische Anwendungen, bei denen du deinen Hund als Partner in der Intervention vorbereitest.

  • Vorträge von externen Experten: Fachexperten sprechen über Themen wie Demenz, Kinder und Hundegesundheit, um dein Wissen zu erweitern und auf aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse einzugehen.