Unsere Hunde gehören für uns nicht nur zur Zucht, sondern vor allem zu unserem Alltag. Ausbildung, gemeinsame Aktivitäten und die Beschäftigung mit Verhalten und Gesundheit sind deshalb ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens mit ihnen.
Auf dieser Seite stellen wir unsere Vereinsmitgliedschaften sowie die Bereiche vor, in denen wir mit Amy trainieren und uns weiterentwickeln.
Unsere Continental-Bulldog-Zucht führen wir im Continental Bulldog Verein e. V. (CBV) und nach dessen geltenden Zuchtbestimmungen. Darüber hinaus sind wir Mitglied in weiteren Vereinen, weil uns Austausch, Weiterbildung und eine möglichst umfassende Beschäftigung mit Gesundheit und Entwicklung der Rasse wichtig sind.
Im CBV führen wir unsere Zucht. Für uns stehen dabei insbesondere die geregelte Zuchtzulassung, nachvollziehbare Gesundheitsanforderungen und eine verantwortungsvolle Zuchtplanung im Vordergrund.
Die OTBA legt besonderen Wert auf umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen und einen funktionalen Hundetyp. Gerade die zusätzlichen Untersuchungen über Mindestanforderungen hinaus entsprechen sehr unserer eigenen Haltung zur Zucht.
Auch im DZR schätzen wir den Austausch mit anderen Hundehaltern und Züchtern sowie die angebotenen Möglichkeiten zur Weiterbildung. Seminare und Webinare zu Themen rund um Hund, Ausbildung und Zucht ergänzen unsere eigene kontinuierliche Fortbildung.
Uns ist wichtig, unsere Hunde nicht nur im Hinblick auf die Zucht zu beurteilen, sondern sie auch im Alltag, in der Ausbildung und bei gemeinsamen Aktivitäten zu erleben. Dabei stehen für uns Zusammenarbeit, Verlässlichkeit, Freude am Lernen und ein ausgeglichenes Verhalten im Vordergrund.
Außerhalb der Zucht sind wir Mitglied in der Rettungshundestaffel Isar e. V. Dort habe ich bereits einen Hunderziehungskurs und die Begleithundeprüfung mit Amy absolviert. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Stöberarbeit; künftig möchten wir außerdem Rally Obedience trainieren und einen BGH1-Kurs machen.
Für uns geht es bei Ausbildung und Hundesport nicht darum, aus Amy eine „Sportskanone“ zu machen. Wir haben uns ganz bewusst für einen Hund entschieden, mit dem man vieles machen kann, aber nicht alles machen muss. Gemeinsames Lernen, Beschäftigung und Freude an der Zusammenarbeit stehen für uns deutlich vor sportlicher Höchstleistung.
Mit Amy haben wir die Begleithundeprüfung absolviert. Dabei geht es unter anderem um Grundgehorsam, Leinenführigkeit, Fußarbeit, Grundstellung und ein kontrolliertes Verhalten im Alltag.
Für uns ist diese Art des Trainings vor allem eine gute gemeinsame Grundlage. Im normalen Alltag muss Amy keineswegs ständig perfekt „Fuß“ laufen – wichtig ist uns vielmehr, dass sie zuverlässig führbar und ansprechbar ist. Im Training darf es dann natürlich deutlich genauer werden.
Bei der Stöberarbeit kann Amy ihre Nase einsetzen und selbstständig nach einem Ziel suchen. Gerade diese Mischung aus eigenständigem Arbeiten und Zusammenarbeit mit dem Menschen gefällt uns sehr.
Nasenarbeit ist für uns eine schöne Möglichkeit, einen Hund sinnvoll zu beschäftigen, ohne dass es dabei um Schnelligkeit oder körperliche Höchstleistung gehen muss.
Rally Obedience verbindet verschiedene Gehorsamsübungen mit einem abwechslungsreichen Parcours. Fußarbeit, Richtungswechsel, Grundstellungen und kleine Aufgaben werden miteinander kombiniert.
Uns gefällt daran besonders, dass genaues Arbeiten und Spaß gut zusammenpassen. Amy lässt sich je nach Situation über Leckerchen oder Spiel motivieren und arbeitet meist gerne mit, wenn sie verstanden hat, was gefragt ist.
Hoopers ist eine gelenkschonende Form des Parcourstrainings, bei der der Hund auf Distanz durch Bögen und um verschiedene Elemente geführt wird. Auch hier stehen Kommunikation und Zusammenarbeit im Vordergrund.
Für uns ist es eine weitere Möglichkeit, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren, ohne dass daraus ein Leistungssport werden muss.
Ausbildung als Zuhörhund
Amy und Michael haben gemeinsam ihre Ausbildung im Bereich Tiergestützte Intervention (TGI) abgeschlossen. Als Zuhör- bzw. Besuchshund kann Amy dabei in Situationen eingesetzt werden, in denen der Kontakt zwischen Mensch und Hund unterstützend wirken kann.
Dieses Thema hat auf unserer Website eine eigene Seite, auf der wir die Ausbildung und den Einsatz ausführlicher vorstellen.
Ausbildung und gemeinsame Aktivitäten zeigen uns Seiten eines Hundes, die man bei einer reinen Gesundheits- oder Formwertbeurteilung nicht sehen kann. Wie arbeitet ein Hund mit seinem Menschen zusammen? Wie reagiert er auf neue Situationen? Wie gut kann er sich konzentrieren, wieder herunterfahren oder mit Frustration umgehen?
Solche Erfahrungen ersetzen keine standardisierten Wesens- oder Gesundheitsbeurteilungen. Sie helfen uns aber dabei, unsere eigenen Hunde im Alltag sehr viel umfassender kennenzulernen.
Genau deshalb gehören Ausbildung, Beschäftigung und gemeinsames Erleben für uns auch zu einer verantwortungsvollen Zucht dazu.
