Ein Zuhörhund hört geduldig zu, ohne zu bewerten, zu korrigieren oder ungeduldig zu werden. Besonders beim Vorlesen kann die ruhige Anwesenheit eines Hundes dabei helfen, Anspannung abzubauen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Der Hund ersetzt dabei keine pädagogische oder therapeutische Fachkraft. Er begleitet die Situation als speziell vorbereitetes und geeignetes Tier innerhalb eines verantwortungsvoll geplanten Einsatzes.
Amy zeichnet sich besonders durch ihr ausgeglichenes, freundliches und menschenbezogenes Wesen aus. Sie kann ruhig anwesend sein, Nähe anbieten und zugleich entspannt warten – Eigenschaften, die für einen Zuhör- und Besuchshund besonders wertvoll sind.
Einsätze mit Amy können nach vorheriger Absprache beispielsweise in folgenden Bereichen stattfinden:
Jeder Einsatz wird individuell besprochen und auf die beteiligten Menschen, die Räumlichkeiten und Amy abgestimmt. Dabei klären wir unter anderem:
Sie interessieren sich für einen Einsatz mit Zuhörhund Amy?
Schreiben Sie uns gerne, in welchem Rahmen Sie sich einen Einsatz vorstellen. Wir melden uns anschließend für ein persönliches und unverbindliches Vorgespräch.
Ablauf
Erstes Kennenlernen
Amy arbeitet nicht einfach auf Abruf. Jeder Einsatz muss zu ihrer aktuellen Verfassung, ihrem Temperament und ihren Bedürfnissen passen. Ausreichende Pausen, freiwillige Kontaktaufnahme, Rückzugsmöglichkeiten und eine angemessene Einsatzdauer sind für uns selbstverständlich.
Zeigt Amy Anzeichen von Müdigkeit, Stress oder Unwohlsein, wird der Einsatz angepasst oder beendet. Das Wohlbefinden aller Beteiligten – insbesondere auch des Hundes – steht immer an erster Stelle.
Die wichtigsten Ausbildungsinhalte umfassen:
Grundlagen der tiergestützten Intervention: Erlerne die Prinzipien und die Bedeutung der tiergestützten Arbeit in verschiedenen sozialen und therapeutischen Kontexten.
Fachwissen für den jeweiligen Einsatzbereich: Vermittlung spezifischen Wissens zu den Bereichen Therapie, Schule und Besuchseinsätze, um optimal auf die verschiedenen Bedürfnisse der Klienten eingehen zu können.
Verhalten und Kommunikation von Hunden: Lerne, wie Hunde kommunizieren und wie du diese Kommunikation gezielt in der Intervention nutzen kannst.
Rechtliche und ethische Grundlagen: Ein umfassender Überblick zu den relevanten rechtlichen Bestimmungen sowie den ethischen Standards der tiergestützten Arbeit.
Praxistraining mit Hunden: Konkrete Übungen und praktische Anwendungen, bei denen du deinen Hund als Partner in der Intervention vorbereitest.
Vorträge von externen Experten: Fachexperten sprechen über Themen wie Demenz, Kinder und Hundegesundheit, um dein Wissen zu erweitern und auf aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse einzugehen.
